strand
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wir haben ein röntgenbild von lucas knöchel aus der lokalen klinik – der urlaub begann mit einem fuss in farradspeichen, einem bienenstich, einem kleinen gequetschten zeh und der bereitschaft weitere unfälle zu verarzten. die wellen brausen tag und nacht, gegen 7 uhr in der früh löst sich das grau in farben auf: sand, türkis, palmen, grüne packungen milo für die kinder zum frühsrück, rote erbeermarmelade. die tage sind dahingeplätschert. schwimmen, sandburgen, fischer beobachten und ihre fänge bewundern. viel frischer fisch und meeresfrüchte auf dem tisch. fünf stunden strom am abend, kalte duschen und früh ins bett.
es gab dieses inselgefühl, keine dinge zu erledigen, kein aufräumen. ein luxus, den wir uns viel zu selten leisten. lucas hatte viel platz, war einfach draussen den ganzen tag, irgendwo im baum, mit hunden, mit seinem freund. die tropische variante vom rumstromern.
wir sind zurück in der stadt und haben nun mühe den gestank der wildkatze, die drei nächte in unserem haus urlaub gemacht hat, zu verteiben. der gärtner hat sie schliesslich vor unsere rückkehr erschlagen und…gegessen. bei sich zu hause.
falls es irgendjemanden gibt, der eine reise nach myanmar in erwägung zieht, es gibt sowieso viele gründe, uns und das land zu besuchen, eine woche ngapali beach ist die kirsche auf dem sahnehäubchen.



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