wird schlechte musik ertraeglicher, wenn sie gecovert wird. jedenfalls nicht besser. meine mitgebrachte musik hoert sich auf dem laptop uebel an. ich nahm eines abends im hotelrestaurant mein abendessen ein und ploetzlich spielte dieses trio in der lobby auf – coverversionen von laengst vergangenen radiohits. und wenig spaeter ging die hier uebliche (cover)band auf die buehne der bar, die auf der anderen seite des speiseraums liegt. stereo. wenn ich mich jemals gefragt habe, wie genau sich akustische umweltverschmutzung anhoert: so.
das ist eine der situationen, in denen ich mich frage, wieviel man aushalten kann, ohne laut zu protestieren. ich habe mich umgeschaut, aber ausser mir schien niemandem sonst der loeffel in die suppe zu fallen.
ich fand mich letzte woche an einem der burmesichen restauranttische, auf denen eine flasche jonny walker torkelt und wie wasser getrunken wird. in tokyoer u-bahn stationen stolpert man gelegentlich auch ueber diese traurigen betrunkenen. ein exporteur von meeresfruechten und burmesische gesangstalente. und coverversionen.


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