
mich plagen die pollen und wie – ich versuche homoepathische kugeln und mildere das kribbeln, das bis in die ohren dringt, mit den fiesesten lakritzen, die janet zu weihnachten geschickt hat. falls der schnupfen etc. anhaelt, kann ich nur hoffen, dass es ganz schnell heiss wird, und ich kaum noch zeit im freien verbringe. oder, dass die moskitostiche mehr jucken als die kleinen samen aller moeglichen baeume und pflanzen.
wir haben endlich ein sofa. das hat ein jahr gedauert, nicht weil wir uns nicht entscheiden konnten, sondern weil es nur schreckliche gibt. nun haben wir doch ein 3. hand model gefunden und neu beziehen lassen. unser fensterlose raum in der mitte des hauses ist zur film lounge geworden. wir koennen endlich all die filme des vergangenen jahres nachholen und alles, was gerade einen oscar bekommen hat, anschauen.
die kinder gedeihen praechtig. lucas bellt wie ein wachhund, jedem entgegen, dass es sich um sein baby handelt. lieselotte hat beim elektrogeratehaendler meines vertrauens einen sandwichtoaster als begruessungsgeschenk bekommen.
die schwestern von obendrueber schmieden fluchtplaene und haben mich eingeweiht. die geheimnisvollen naechtlichen toene stammen doch nicht von einer eule, sondern vom chef der nachtwaechter, der seine kollegen wach pfeift.


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