Donnerstag, 15. März 2007

auf umwegen

nachdem die unendliche schlange an der passkontrolle endlich ueberstanden war und wir das flughafengebaeude verlassen konnten, hat uns eine menschenmenge begruesst, die ueberwiegend aus maennern in shawar kamez bestand. der vorplatz ist abgeriegelt wie hoteleingaenge, wenn stars erwartet werden – es gab keinen roten teppich und blitzlichtgewitter – der rest war mindestens genauso spektakulaer – und wir die stars. der erste muezzin des tages rief zum gebet – als wir unser gepaeck im auto verstaut hatten.

inzwischen sind wir angekommen – in einer stadt, die wir bereits kennen, mit freunden, die wir glaubten, nicht wieder zu sehen, mit einem gefuehl, dass auch vertrautheit ist. wir haben unser neues zuhause gesehen und muessen doch noch ein bisschen geduldig sein, bis wir uns einrichten koennen.

am sonntag sind wir zum ersten mal ausgeflogen. eine salzmiene ca. drei stunden suedlich von islamabad. eine abentuerliche kurze zugfahrt in die miene – und orangeleuchtende salzziegel, aus denen eine moschee, ein postamt und andere dinge gebaut sind. das ganze ein sehr populaerer ausflugsort. leider konnten wir keinen einzigen sauberen ort für unser picknick finden. dieser sonntag war für die anderen ausfluegler besonders besonders – zwei weisse kinder und der unwiderstehliche wunsch nach einem photo mit den beiden und kniffe in deren wangen.

auf dem heimweg hatten wir in stroemendem regen eine reifenpanne und als wir endlich bereit zur weiterfahrt waren, hat der scheibenwischer unserer reisebegleiter seinen dienst aufgegeben. gut, dass wir mit zwei autos unterwegs waren. heute vormittag haben wir einen kindergarten besichtigen. mal sehen, ob das was wird – lucas hat sich jedenfalls wohlgefuehlt: so viele kinder und so viel zu entdecken. die haben ein eigenes kaninchen!